Interessengemeinschaft der Elternvertreter der Gymnasien im Kreis Steinfurt

Protokoll der Sitzung vom 24. April 2006 im Hotel Hubertushof in Ibbenbüren

Es waren 6 Gymnasien vertreten:
Hannah-Arendt-Gymnasium, Lengerich           (K. Steinbeck, P. Haßmann, K. Krumme, M. Niemeyer)
Augustinianum, Greven                                    (B. Greulich)
Graf-Adolf-Gymnasium, Tecklenburg (A. Gutzeit, K. Mey)
Goethe Gymnasium, Ibbenbüren (B. Deiters, J. Remmers)
Kardinal von Galen Gymnasium, Mettingen (M. Aptyka, A. Westermann)
Johannes-Kepler Gymnasium Ibbenbüren (G. Winstroth)
Martinum, Emsdetten entschuldigt

Bericht vom Besuch bei den Landtagsabgeordneten in Düsseldorf am 16. März 06
Gespräch mit Josef Wilp und Marie-Theres Kastner (Schulausschuss der CDU) zur Umsetzung des Schulgesetzes

Ausführlich Bericht erstattet wurde von dem Gespräch mit Herrn Wilp und Frau Kastner, das auf der www.schulen-aktiv.de Seite mit den Kommentaren durch die beiden Politiker veröffentlicht ist. Einige Themen boten hier Anlass zu einer vertiefenden Diskussion und zum Austausch von „Best Practice“-Vorgehensweisen:

Beratungskultur / Umfang des Elternsprechtages / zusätzliche Gesprächsangebote

Am Augustinianum erhalten die Eltern einen Informationsflyer, der alle Bestandteile des Beratungsangebots auflistet: Elternsprechtag, individuelles Beratungsgespräch, Sprechstunden, Telefonate, etc. Die Kontaktaufnahme über ein schnelles (zeitnahes) Telefongespräch wird durch im Sekretariat ausliegende Zettel erleichtert.

Am Johannes-Kepler-Gymnasium ist vereinbart worden, die festen Sprechstunden abzuschaffen, sodass Eltern und Lehrer nun individuell Termine vereinbaren.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass verkürzte Elternsprechtage zu einer geringeren Anteilnahme der Eltern an der schulischen Entwicklung ihrer Kinder führt; in den Schulkonferenzen will man sich dafür einsetzen, das Beratungsangebot eher zu erweitern als einzuschränken.

Kopfnoten

Die Vergabe von Kopfnoten nach dem Schema „sehr gut, gut, befriedigend, noch befriedigend“ wird als nicht differenziert genug betrachtet. Besser geeignet wäre ein Text, der den zum Teil detaillierten Kommentaren zum Arbeits- und Sozialverhalten entspricht. Problematisch wird auch gesehen, dass eine Note für 11 Fächer erteilt wird: Das Arbeits- und Verhaltensmuster ist jedoch oft von Fach zu Fach, oder auch von Lehrer zu Lehrer unterschiedlich.

Unterschiedliche Englischkenntnisse beim Übergang von der Grundschule

Die Eltern der Fünftklässler berichten über deutliche Unterschiede in den Englischkenntnissen beim Übergang von der Grundschule in die 5. Klasse. Hier sollte verstärkt ein Austausch zwischen Grundschullehrern und Fachlehrern am Gymnasium stattfinden.

„Was ist guter Unterricht“

Verwiesen wird auf die Forschungsergebnisse der Universität Oldenburg.

Die entsprechende Internetseite soll auf unserer Website verlinkt werden:
http://www.staff.uni.-oldenburg.de/hilbert.meyer/9290.

Eine weitere interessante Seite findet man unter
http://www.uni-bielefeld.de/psychologie/ae/AE13/HOMEPAGE/DOLLASE/Unterricht.pdf

Schülertransport

Die Gymnasien in Mettingen, Tecklenburg und Lengerich wollen sich über ihre Probleme mit dem Schülertransport durch den RVM abstimmen und treffen sich am Montag, den 22. Mai 06 um 20.00 h im Hubertushof.

G8 - Abitur nach 12 Jahren

Ein weiteres Treffen des „G8-Gipfels“ wurde für Mittwoch, den 31. Mai 06 um 20.00 Uhr im Hubertushof vereinbart. Neben den anwesenden Eltern aus Lengerich, Tecklenburg und Greven sollen dann auch Interessierte aus Mettingen und Ibbenbüren angesprochen werden. Hier soll ein Austausch über die gesetzlichen Bestimmungen und die Umsetzung an den Gymnasien im Vordergrund stehen. Eine separate Einladung folgt.

Nächster Termin:

Neben diesen beiden Treffen (RVM und G8) wurde vereinbart, dass sich der große Kreis nach den Sommerferien im Schuljahr 2006/2007 wieder trifft, und zwar am
Mittwoch, den 20. September 2006 um 20.00 Uhr in Ibbenbüren im Hubertushof.