Interessengemeinschaft der Elternvertreter der Gymnasien im
Kreis Steinfurt
Sprecherinnen: Sabine Vutz, Kris Steinbeck, Christiane
Glöckner
Kontakt: www.schulen-aktiv.de
Wir bemängeln:
- Lehrerunterhang an den Gymnasien ist keine Ausnahme,
sondern Normalität!
Dies führt zu:
- übergroßen Klassen (35) und Kursen (30 im LK, 35 im GK)
- Fachunterricht entfällt oder findet nur gekürzt statt
- weniger Kurswahlangebote in der Oberstufe
- Klassenverbände werden aufgelöst, Klassen neu gebildet
- Unterricht an den einzelnen Schulen wird nicht
dauerhaft und kontinuierlich gesichert,
Schulleiter sind gezwungen zu „flickschustern“.
Dies führt zu:
- ständigem Fachlehrerwechsel /fehlender Kontinuität
- keine Planungssicherheit / wenig Handlungsspielraum
- Erhöhung der Stundenzahl der Lehrer ist kontraproduktiv
Wir beobachten / wir befürchten:
- Weniger motivierte Lehrer durch die Verschlechterung
der Arbeitsbedingungen
- z. B. durch die Erhöhung der Wochenarbeitszeit,
- z. B. durch die Erhöhung der Lebensarbeitszeit,
- z. B. durch Erhöhung der Schüler-Lehrer-Relation,
- z. B. erhöhte Korrekturbelastung durch größere Klassen / Kurse
- z. B. durch zusätzliche Aufgaben, wie Parallelarbeiten, Facharbeiten,
Umsetzung
neuer Erlasse…
- Schulmüde Schüler/innen
- für pädagogische Begleitung bleibt wenig Zeit,
- für individuelle Förderung bleibt keine Zeit,
- das was Spaß macht, wird oft gestrichen (Klassenfahrten, AGs, Projekte…)
- Zeitgemäße Unterrichtsmethoden lassen sich wegen der
Größe der Klassen nicht umsetzten
- Gruppenarbeit in 34er Klassen?
- Schlechtere Chancen unserer Kinder im nationalen und
internationalen Vergleich
- Unzureichende Vorbereitung auf das Studium, Erhöhung
von Studienabbrüchen
Wir fordern: Qualität
. individuelle Förderung : d.h. kleine
Lerngruppen, Schüler-Lehrer-Relation wieder absenken
. Verlässlichkeit: d.h. Planungssicherheit
für die Schulleitungen
. Kontinuität:
angemessene Deckung des Personalbedarfs (+100%), großzügigere Lehrerzuweisungen
. Vielfalt: altersgemischte Kollegien,
schulform-spezifische Curricula
. Flexibilität:
Geld-statt-Stellen-Fond muss groß genug sein, schnelles Reagieren auf
Ist-Zustände ermöglichen
Wir Eltern fordern, das Thema „Bildung“ nicht zum
politischen Zankapfel verkommen zu lassen - stattdessen
wünschen wir uns konstruktive
Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg, um eine bestmögliche Bildung
für
unsere Kinder sicherzustellen.